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Badminton - Geschichte
Vorläufer:
Die Vorläufer des heutigen Badminton waren Ballspiele aus den Hochkulturen Mittel- und Südamerikas (Mexiko, Azteken) sowie aus den alten Hochkulturen Ostasiens (Indien) und Europas.
17. Jahrhundert:
In Europa zählt ein federballähnliches Spiel zu den beliebtesten Freizeitvergnügen des Hochadels. Durch den Niedergang des höfischen Lebens Ende des 18. / Anfang des 19. Jahrhundert geriet dieses Spiel jedoch wieder in Vergessenheit.
1869:
Englische Offiziere spielen in England das indische Spiel "Poona", ein dem Federball ähnlichem Spiel. Austragungsort der ersten Wettkämpfe ist der Landsitz des Duke of Beaufort in der Grafschaft Gloucestershire. Die Bezeichnung "Badminton" stammt ab von dem Namen seines Landsitzes "Badminton House".
1893:
Gründung der "English Badminton Association" sowie Festlegung des ersten Regelwerks.
1899:
Austragung der ersten "All England Championships". Das Turnier galt lange als die inoffizielle Weltmeisterschaft im Badminton. Ein Sieg bei den All England Championships ist für Badmintonspieler zu vergleichen mit einen Sieg der Tennisspieler in Wimbledon.
1934:
Am 5 Juli wird der Badminton-Weltverband IBF ("International Badminton Federation") gegründet.
1948:
Austragung einer Weltmeisterschaft für Herren-Nationalmannschaften ("Thomas-Cup"). Diese Weltmeisterschaften wurden im Zwei-Jahres-Rythmus ausgetragen.
1953:
Am 18. Januar wird der "Deutsche Badminton-Verband" (DBV) gegründet.
1956:
Austragung einer Weltmeisterschaft für Damen-Nationalmannschaften ("Uber-Cup"). Auch diese Wettkämpfe fanden im Zwei-Jahres-Rythmus statt.
1967:
Gründung des Europäischen Badminton-Verbandes EBU ("European Badminton Union").
1968:
Austragung der ersten Europameisterschaften. Die Meisterschaft wird alle zwei Jahre ausgetragen.
1974:
Gründung des CfB Gütersloh.
Mehr über die Geschichte unseres Vereins findest du
hier.
1977:
Austragung der ersten Einzelweltmeisterschaften, im Gegensatz zu den bisher gespielten Mannschaftsweltmeisterschaften, getrennt für Damen und Herren.
1989:
Austragung der ersten gemischten Mannschaftsweltmeisterschaften (Sudirman Cup). Die Mannschaften bestehen jetzt aus Damen und Herren, im Gegensatz zu den bisherigen Mannschaftsweltmeisterschaften, die getrennt nach Damen (Uber-Cup) und Herren (Thomas-Cup) gespielt wurden. Gespielt werden alle fünf Disziplinen: Je einmal Damen- und Herreneinzel, Damen- und Herrendoppel, Mixed.
1992:
Aufnahme des Badmintonsports in das olympische Programm.
Bei den XXV. Olympischen Spielen (Barcelona/Spanien) werden erstmals bei Olympia die Einzel- und Doppeldisziplinen für Damen und Herren gespielt. Das Mixed wurde nicht in das Programm aufgenommen.
1996:
Bei den XXVI. Olympischen Spielen (Atlanta/USA) wird neben den Einzel- und Doppeldisziplinen nun erstmals auch das Mixed gespielt.
2006:
8. April: Die "European Badminton Union" (EBU) beschießt ihre Umbenennung in "Badminton Europe Confederation" (BEC - kurz: "Badminton Europe" B.E.). Aus der Union wird eine Confederation.
6. Mai: Der Badminton-Weltverband IBF beschließt die Änderung der Zählweise. Der Deutsche Badminton-Verband übernimmt diese Änderung zum 1. August.
23. September: Bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung in Madrid wird der Weltverband IBF in "Badminton World Federation" (BWF) umbenannt, da aus Imagegründen das Wort "Badminton" an der ersten Stelle im Namen des Weltverbandes stehen sollte.
2007:
Der Internationale Badminton-Verband BWF führt die "Super Series" ein. Die Turnierserie umfasst die zwölf wichtigsten internationalen Turniere und ist mit den Grand-Slam-Turnieren im Tennis vergleichbar. Nach der WM und Olympia ist die "Super Series" die wichtigste Veranstaltung im Internationalen Badminton. Ausgetragen werden alle fünf Disziplinen (Damen- u. Herreneinzel, Damen- u. Herrendoppel, Mixed). Teilnehmende Turniere: Malaysia, Korea, England, Schweiz, Singapur, Indonesien, Japan, China(Masters u. Open), Dänemark, Frankreich, Hongkong.
2010:
Der Deutsche Badminton-Verband ändert die Anzahl der Spiele innerhalb einer Mannschaftsbegegnung in der 1. Bundesliga. Ab der Saison 2010/2011 gibt es nur noch sechs Spiele: Herrendoppel, Damendoppel, 1. Herreneinzel, 2. Herreneinzel, Dameneinzel und Mixed. Das 2. Herrendoppel und das 3. Herreneinzel wurden gestrichen. Für die nachfolgenden Spielklassen gilt diese Änderung nicht. Dort werden weiterhin je Mannschaftsbegegnung acht Spiele ausgespielt.
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