Badminton: Beim CfB.

Geschichte  Instagram facebook twitter youtube


Eine kurze Einführung in die Geschichte des Badminton.
Die Vorläufer des heutigen Badminton waren Ballspiele aus den Hochkulturen Mittel- und Südamerikas (Mexiko, Azteken) sowie aus den alten Hochkulturen Ostasiens (Indien) und Europas.
1600
Im 17. Jahrhundert zählt in Europa ein federballähnliches Spiel zu den beliebtesten Freizeitvergnügen des Hochadels. Durch den Niedergang des höfischen Lebens Ende des 18. / Anfang des 19. Jahrhundert geriet dieses Spiel jedoch wieder in Vergessenheit.
1869
Englische Offiziere spielen in England das indische Spiel "Poona", ein dem Federball ähnlichem Spiel. Austragungsort der ersten Wettkämpfe ist der Landsitz des Duke of Beaufort in der Grafschaft Gloucestershire. Die Bezeichnung "Badminton" stammt von dem Namen seines Landsitzes "Badminton House".
1893
Austragung der ersten "All England Championships". Das Turnier galt lange als die inoffizielle Weltmeisterschaft im Badminton. Ein Sieg bei den All England Championships ist für Badmintonspieler zu vergleichen mit einen Sieg der Tennisspieler in Wimbledon.
1934
Am 5 Juli wird der Badminton-Weltverband IBF ("International Badminton Federation") gegründet.
1948
Austragung einer Weltmeisterschaft für Herren-Nationalmannschaften ("Thomas-Cup"). Diese Weltmeisterschaften wurden im Zwei-Jahres-Rythmus ausgetragen.
1953
Am 18. Januar wird der "Deutsche Badminton-Verband" (DBV) gegründet.
1956
Austragung einer Weltmeisterschaft für Damen-Nationalmannschaften ("Uber-Cup"). Auch diese Wettkämpfe fanden im Zwei-Jahres-Rythmus statt.
1967
Gründung des Europäischen Badminton-Verbandes EBU ("European Badminton Union").
1968
Austragung der ersten Europameisterschaften. Die Meisterschaft wird alle zwei Jahre ausgetragen.
1974
Gründung des CfB Gütersloh.
1977
Austragung der ersten Einzelweltmeisterschaften, im Gegensatz zu den bisher gespielten Mannschaftsweltmeisterschaften, getrennt für Damen und Herren.
1985
Der CfB Gütersloh richtet zum ersten Male die Internationalen Deutschen Jugendmeisterschaften (IDJM) aus, die später German Open genannt werden. Sechs Jahre, von 1985 bis 1990, wird der heimische Badmintonverein das bedeutendste Jugendturnier in Deutschland ausrichten. Aufgrund der immer höheren Kosten für die Ausrichtung des Turniers sah sich der Verein danach nicht mehr in der Lage, dieses bedeutende internationale Event auszurichten.
1989
Austragung der ersten gemischten Mannschaftsweltmeisterschaften (Sudirman Cup). Die Mannschaften bestehen jetzt aus Damen und Herren, im Gegensatz zu den bisherigen Mannschaftsweltmeisterschaften, die getrennt nach Damen (Uber-Cup) und Herren (Thomas-Cup) gespielt wurden. Gespielt werden alle fünf Disziplinen: Je einmal Damen- und Herreneinzel, Damen- und Herrendoppel, Mixed.
1992
Aufnahme des Badmintonsports in das olympische Programm. Bei den XXV. Olympischen Spielen (Barcelona/Spanien) werden erstmals bei Olympia die Einzel- und Doppeldisziplinen für Damen und Herren gespielt. Das Mixed wurde nicht in das Programm aufgenommen.
1996
Bei den XXVI. Olympischen Spielen (Atlanta/USA) wird neben den Einzel- und Doppeldisziplinen nun erstmals auch das Mixed gespielt.
2006
8. April: Die "European Badminton Union" (EBU) beschießt ihre Umbenennung in "Badminton Europe Confederation" (BEC - kurz: "Badminton Europe" B.E.). Aus der Union wird eine Confederation.
6. Mai: Der Badminton-Weltverband IBF beschließt die Änderung der Zählweise. Der Deutsche Badminton-Verband übernimmt diese Änderung zum 1. August.
23. September: Bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung in Madrid wird der Weltverband IBF in "Badminton World Federation" (BWF) umbenannt, da aus Imagegründen das Wort "Badminton" an der ersten Stelle im Namen des Weltverbandes stehen sollte.
2007
Der Internationale Badminton-Verband BWF führt die "Super Series" ein. Die Turnierserie umfasst die zwölf wichtigsten internationalen Turniere und ist mit den Grand-Slam-Turnieren im Tennis vergleichbar. Nach der WM und Olympia ist die "Super Series" die wichtigste Veranstaltung im Internationalen Badminton. Ausgetragen werden alle fünf Disziplinen (Damen- u. Herreneinzel, Damen- u. Herrendoppel, Mixed). Teilnehmende Turniere: Malaysia, Korea, England, Schweiz, Singapur, Indonesien, Japan, China(Masters u. Open), Dänemark, Frankreich, Hongkong.

2010
Der Deutsche Badminton-Verband ändert die Anzahl der Spiele innerhalb einer Mannschaftsbegegnung in der 1. Bundesliga. Ab der Saison 2010/2011 gibt es nur noch sechs Spiele: Herrendoppel, Damendoppel, 1. Herreneinzel, 2. Herreneinzel, Dameneinzel und Mixed. Das 2. Herrendoppel und das 3. Herreneinzel wurden gestrichen. Für die nachfolgenden Spielklassen gilt diese Änderung nicht. Dort werden weiterhin je Mannschaftsbegegnung acht Spiele ausgespielt.
2016
Der Deutsche Badminton-Verband ändert erneut die Anzahl der Spiele innerhalb einer Mannschaftsbegegnung in der 1. und jetzt auch in der 2. Bundesliga. Ab der Saison 2016/17 gibt es sieben Spiele: 1. Herrendoppel, 2. Herrendoppel, Damendoppel, 1. Herreneinzel, 2. Herreneinzel, Dameneinzel und Mixed. D.h. das 2010 in der 1. Bundesliga gestrichene 2. Herrendoppel wird wieder ausgespielt, in der 2. Bundesliga wird das 3. Herreneinzel gestrichen.
Zudem ändert der deutsche Verband in den beiden Bundesligen die Zählweise ab der Saison 2016/17. Gespielt werden drei Gewinnsätze (best of five) bis 11 Punkte. Der Sieger muss zwei Punkte Vorsprung haben, bei 15 ist das Spiel spätestens beendet.
Auch die Punktevergabe ändert sich. Bei einem 7:0 oder 6:1 Ergebnis erhält der Sieger drei Punkte. Bei einem 5:2 Sieg erhält der Sieger zwei Punkte, bei einem 4:3 Sieg erhält der Sieger zwei Punkte, der Verlierer einen Punkt. Gezählt werden nur noch die Pluspunkte. Für die unteren Spielklassen gelten diese Änderungen nicht. Dort bleibt es bei der alten Zählweise, der Punktevergabe und der Anzahl der Spiele.
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Badminton beim CfB Gütersloh
"Ein Badmintonspiel
ist erst aus,
wenn es aus ist."



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